Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie man Patienten/Klienten langfristig an die eigene Praxis binden kann? Das Newsletter Marketing ist so eine Möglichkeit. Zunächst einmal möchte ich einem Missverständnis vorbeugen. Es geht nicht darum, Patienten/Klienten möglichst lange an die eigene Praxis „anzuketten“. Es geht vielmehr darum, die „Kunden“ immer wieder zu motivieren, bei einer erneuten Erkrankung frühzeitig wieder zu kommen. Und denken Sie daran – nicht jeder Patient/Klient der die eigene Praxis nicht mehr aufsucht, ist bis ans Lebensende gesund bzw. beschwerdefrei.

Wie funktioniert nun dieses Newsletter Marketing? Zunächst einmal benötigen Sie die eMail Adressen der „Kunden“. Für die Erfassung der email Adressen sollte das Double Opt-In Verfahren angewendet werden, wodurch jeder Empfänger bestätigt, dass er emails erhalten möchte. Aber keine Angst – für dieses Verfahren gibt es schon vorgefertigte Funktionen. Die Einrichtung eines Newsletter-Systems ist nur noch „ToDo“. Am einfachsten ist es, wenn auf der Praxishomepage ein kleines Eintragsformular für die eMail Adressen eingerichtet wird. Teilen Sie den Besuchern Ihrer Homepage mit, warum es wichtig ist, sich für den Newsletter einzutragen.

Was bzw. welche Informationen können Sie den Patienten/Klienten nun senden? Das allerwichtigste ist, dass es sich immer um hochwertige Informationen oder Beiträge handelt, auf die der Empfänger nicht so ohne weiteres verzichten kann oder möchte. Zeigen Sie Ihren Leserinnen und Lesern, dass Sie Expertenwissen haben. Wenn der Inhalt der Newsletter nicht interessant ist, verlieren die Leser das Interesse und melden sich vom Newsletter wieder ab. Was können Sie Ihren Leserinnen und Lesern schreiben? Hier ein paar Ideen (Ihnen fällt sicher noch mehr ein):

  • wertvolle Tipps (z.B.: Hausmittel, Ernährungsregeln, Hygiene, Entspannung und Ausgleich) bei bestimmten Erkrankungen
  • kostenlose Checklisten oder ein ebook zu einem interessanten Thema
  • Inhalt einer Hausapotheke oder Reiseapotheke
  • 10,00 EUR Gutschein für eine Behandlung
  • Hinweise auf besondere Dienstleistungen z.B.: Hausbesuche, Zeckenentfernung, Telefonseelsorge, Wochenenddienst in Notfällen
  • Adressen von Kolleginnen- und Kollegen mit additivem Dienstleistungsangebot oder Adressen von Selbsthilfegruppen etc.
  • Hinweis auf gesetzliche Neuregelungen
  • Hinweis auf (Hör)Bücher, Musik-CDs, Internetseiten, Veranstaltungen etc.

In welchem Abstand können eMails versendet werden? Und hier die klare Antwort: nicht zu oft. Einzelne Newsletter können alle vier bis acht Wochen versendet werden – evtl. passend zur jeweiligen Jahreszeit mit einem entsprechenden Thema. Dann gibt es noch Newsletter-Serien (Follow-Up-eMails). Hier durchläuft jeder Newsletter-Empfänger die komplette Serie von vorne nach hinten (wobei die Serie jederzeit erweitert werden kann). Die Zeit zwischen den einzelnen Newsletter kann eingestellt werden z.B.: alle vier Wochen. Die Versendung der Newsletter läuft vollautomatisch. Ein Empfänger beginnt die Serie vielleicht im Januar – ein anderer beginnt mit der Serie im August – je nachdem, wann die Eintragung erfolgt ist.

Derzeit gibt es eine ganze Reihe von Newsletter-Systemen. Ich persönlich verwende am liebsten CleverReach. Vermutlich ist CleverReach das derzeit beste deutschsprachige System. Wenn Sie möchten, kann ich Ihnen dieses System nach Ihren Bedürfnissen einrichten – und das kostenlos. Haben Sie Interesse? Haben Sie noch Fragen? Dann melden Sie sich jetzt bei mir.

Experte
Stefan Lackermeier
Heilpraktiker
info@konzepte-und-heilkunst.de
www.heilpraktikerausbildung.de
www.heilpraktikersoftware.de
www.SalutaMED.de

 

 

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