„Nur wer ein Gesicht hat, den kann man auch erkennen“ (chinesisches Sprichwort)

Sie haben Ihre Prüfung bereits geschafft, stehen kurz davor und die eigene Praxis rückt in greifbare Nähe? Höchste Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, wie Sie Ihre  ganz individuellen Stärken potentiellen Patienten am besten kommunizieren.

Das Werkzeug dazu heißt „Corporate Identity“, was man mit „ganzheitliches, umfassendes Selbstverständnis“ übersetzen kann. Sie besteht aus „Corporate Culture“ (Ihre Praxiskultur, darunter fällt zum Beispiel Ihre persönliche Auffassung vom Heilen), „Corporate Behaviour“ (Ihr Verhalten und das Verhalten Ihrer Mitarbeiter, z.B. gegenüber Ihren Patienten) und „Corporate Design“ (Gestaltung in allen Praxisbereichen, vom Wartezimmer bis hin zur Weihnachtskarte).

Alle drei Anteile müssen inhaltlich feststehen, bevor Sie anfangen, Ihr Erscheinungsbild festzulegen. Mit Ihrer gestalterischen Ausage, egal ob im Bezug auf die Visitenkarte oder die Praxiseinrichtung, senden Sie visuelle Botschaften an den Betrachter. Sie geben diesem damit die Gelegenheit, Sie wahrzunehmen, auch im Vergleich zu anderen Therapeuten. Sie/er kann anhand der visuellen Eindrücke sich sofort ein „Bild“ von Ihnen machen, das in Sekunden entsteht und sofort mit anderen Eindrücken, die diese Person im Laufe ihres Lebens gesammelt hat, verglichen wird. Sie/er zieht anhand des Gesehenen/Erlebten intuitiv Schlüsse, ob Sie zu ihren/seinen Bedürfnissen passen, die oft überhaupt nichts mit Ihrem Können als Therapeut zu tun haben und auch dem Betrachter unbewusst sind, z.B.

  • „Der ist ein Anfänger, die Visitenkarte schaut so selbstgestrickt aus“.
  • „Irgendwie wirkt das Praxisschild am Eingang billig/teuer, die/der ist sicher nicht professionell/ die/den kann ich mir gar nicht leisten.“
  • „Die Blume auf der Visitenkarte zeigt ja, dass er/sie nur mit Heilpflanzen behandelt und ich brauche ja einen Chiropraktiker“.

„Man kann nicht nicht kommunizieren“ (Karl Watzlawick). Diese Aussage sollten Sie sich zu Herzen nehmen, bevor Sie beginnen, Ihre Werbung zu gestalten. Denn diese ist wichtig, um Ihren zukünftigen Patienten von vorne herein schnell, eindeutig und verständlich zu vermitteln: „Hier bin ich richtig!“

Gute Werbung macht einem potentiellen Patienten deutlich

  • Welche Person steht hinter der Praxis?
  • Welche Werte verkörpert diese? Entsprechen diese meinen Vorstellungen?
  • Welche Qualifikation, welche Therapien kann man erwarten?
  • Entspricht  das Praxisangebot meinen Preisvorstellungen?
  • Bin ich als Patient dort gut aufgehoben oder richtet sich sein Angebot an einen anderen Kunden (Patienten-) kreis?
  • Wie unterscheidet sich dieser Therapeut von allen anderen? Was macht ihn einzigartig?
  • Warum ist genau sie/er die/der „Richtige“ für mein Anliegen?

Schauen Sie sich nach diesen Kriterien in Zukunft die Werbung von Heilpraktikern an. Sie werden die Qualität der Werbung erkennen, weil Sie jetzt um die Maßstäbe wissen und können beginnen, sich am besten schriftlich zu notieren, welche Botschaften Sie vermitteln wollen. Diese Informationen sind für einen zukünftigen Werbeprofi die Basis, um zügig gute Arbeit zu leisten. Desto besser Ihre Zielorientierung festgelegt ist, um so leichter und effizienter gelingt die werbliche Umsetzung.

Experte
Stefan Lackermeier
Heilpraktiker
info@heilpraktikersoftware.de

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